Manchmal ist das Unerreichbare näher, als wir denken

Veröffentlicht am 18. Oktober 2026 um 18:46

Ein Traum von mir Anfang dieses Jahres: einmal bei einem Mammutmarsch mitzulaufen. Mich begeistert es, wie Menschen solche Strecken schaffen können. Wanderer legen immer wieder unglaubliche Distanzen zurück und sind danach nicht gleich völlig am Ende. Menschen, die den Jakobsweg gehen, laufen weit über 100 Kilometer. Und das sind Menschen wie du und ich, die dafür nicht unbedingt monatelang trainiert haben.
Dies war mein Wunsch Anfang des Jahres. Und wenn ich mir einmal etwas vornehme, dann klappt es meistens auch. Durch den unglaublich heißen Sommer war mein Traum allerdings immer weiter nach hinten gerückt. Ich hatte ihn gedanklich schon fast wieder zur Seite geschoben, als mir vor zwei Wochen auf meinem Handy plötzlich Werbung für den Mammutmarsch in Wiesbaden begegnete. Am 17.10.2026 sollte es so weit sein.

Ach, guck an! Herbstzeit, durch Wiesbaden und das Umland laufen – warum eigentlich nicht?
Abends saßen wir am Küchentisch. Es war Sonntag, und ich fragte meinen Mann, ob er etwas dagegen hätte, wenn ich dort mitlaufen würde. Natürlich nicht. Er lässt mir bei meinen Hobbys wirklich viel Freiraum.
Also gut, gesagt, getan. Ruckzuck war ich angemeldet und konnte mir sogar schon eine Startzeit aussuchen. Wunderbar.

Noch 13 Tage …

Meine Gefühle waren gemischt. Wie bereite ich mich darauf vor? Was brauche ich noch alles? Und vor allem: Schaffe ich das überhaupt?
In der folgenden Nacht schlief ich, wie zu erwarten, ziemlich unruhig. Ich wollte niemandem davon erzählen, falls ich es nicht schaffen sollte. Diese Blöße wollte ich mir nicht geben. Aber im Büro platzte es dann natürlich sofort aus mir heraus, und ich erzählte meinem Kollegen davon. Tja, jetzt gab es kein Zurück mehr.
Klar, ich googelte erst einmal, was man alles tun könnte, um sich auf einen solchen Marsch vorzubereiten. Und heutzutage fragt man dafür eine KI. Die wollte mir gleich einen umfangreichen Trainingsplan zusammenstellen. Ich entschied mich allerdings, bei meinen gewohnten Trainingszeiten im Fitnessstudio zu bleiben.
Meine Wanderschuhe hatte ich seit Monaten nicht mehr getragen. Also wollte ich eine Woche vorher eine kleine Runde von ungefähr 20 Kilometern walken, um zu sehen, wie ich damit zurechtkam.

Noch 7 Tage …

Gesagt, getan. Ich zog mit meinen Wanderschuhen los. Leider läuft man damit etwas langsamer als mit normalen Turnschuhen. Die 20 Kilometer schaffte ich tatsächlich am Stück. Allerdings kam ich völlig erschöpft zu Hause an. Ich war nicht mehr in der Lage, auch nur einen weiteren Kilometer zu laufen. Mein Kopf wollte einfach nicht mehr.
Wie sollte ich in einer Woche 30 Kilometer schaffen, wenn ich nach 20 Kilometern schon so fertig war?
Blasen hatte ich zwar keine, aber meine Erschöpfung war gewaltig. Ohweia. Worauf hatte ich mich da bloß eingelassen?

Also grübelte ich weiter. Die Kleidung war grundsätzlich in Ordnung, mit Ausnahme meines T-Shirts. Es war eben kein richtiges Laufshirt. Da mir schnell warm wurde, hatte ich meinen Pullover unter der Fleecejacke ausgezogen. Dadurch zog der Wind immer wieder an meinen Rücken, und meine Rückenmuskulatur verhärtete sich. Das war ziemlich unangenehm. Also musste ich an meiner Kleidung noch etwas ändern.
Dazu kam, dass ich ständig Hunger hatte. Meine Ernährung ist aktuell stark eingeschränkt und müsste dringend verbessert werden. Gleichzeitig konnte ich überall lesen, dass man bei solchen Belastungen ausreichend Kohlenhydrate zu sich nehmen sollte. Ausgerechnet die kamen in meiner Ernährung bisher kaum vor.
Also beschloss ich, ab Sonntag jeden Mittag etwas Kohlenhydratreiches zu essen. Ins Fitnessstudio zum Krafttraining ging ich wie gewohnt. Mehr Training wollte ich mir in der kurzen Zeit nicht mehr zumuten.

Noch 1 Tag …

Am Freitag wünschte ich meinen Kollegen in der Firma ein schönes Wochenende. Einer von ihnen erinnerte mich daran, dass er ja von meinem Mammutmarsch wusste, und wünschte mir viel Erfolg.
Mein anderer Kollege, zugleich Geschäftsführer, wusste bis dahin noch nichts von meinem Vorhaben. Neugierig geworden, fragte er nach, und schon war auch er eingeweiht. Na wunderbar. Jetzt wussten es also noch mehr Leute. Nun musste ich die 30 Kilometer am nächsten Tag schaffen – so oder so.

Eine meiner liebsten Mammutmarsch-Traditionen beginnt schon am Vorabend.
Viele Teilnehmer stellen Schuhe, Rucksack und Ausrüstung für ein Foto bereit und schreiben dazu: „Erbitte um Starterlaubnis.“

Jeder der möchte sendet dann zurück: Starterlaubnis erteilt. 

So entsteht bereits einen Tag vorher ein unglaublich starkes Gefühl der Gemeinschaft. 

Der Tag war da …

Meine Nervosität stieg immer weiter. Zum Glück bot mir mein Mann an, mich nach Wiesbaden zu fahren.
Von einer erholsamen Nacht konnte keine Rede sein. Ich wurde ständig wach und war mit meinen Gedanken schon längst auf der Strecke. Um 4:15 Uhr klingelte endlich mein Wecker. Ich zog mich für den Marsch an, trank noch ein leckeres Heißgetränk, packte alles zusammen und schon saßen wir um 5:30 Uhr im Auto auf dem Weg nach Wiesbaden. Mein armer Mann musste sich auf der Fahrt einiges anhören. Wenn ich nervös bin, rede ich wie ein Wasserfall.
Zum Glück konnten wir bis direkt vor den Startbereich fahren. Gerade setzte sich eine Startgruppe in Bewegung. Überall waren Menschen unterwegs, es war noch dunkel, und zahlreiche begeisterte „Mammuts“ liefen an uns vorbei. Die Stimmung war ansteckend, und meine eigene Euphorie stieg langsam an.
Ich verabschiedete mich von meinem Mann, holte meine Walkingstöcke aus dem Kofferraum und machte mich auf die Suche nach dem Check-in-Bereich. Trotz der Dunkelheit war alles super ausgeschildert und gut zu finden im Kurpark in Wiesbaden.
Die Anmeldung ging schnell, und schon stand ich da. Man sollte 45 Minuten vor dem Start vor Ort sein. Da aber alles so reibungslos geklappt hatte, musste ich nun tatsächlich noch 45 Minuten warten, bis mein Startzeitfenster an der Reihe war. Ich gehörte zur Startgruppe 7.
Insgesamt gab es drei Strecken: 30, 42 und 55 Kilometer. Respekt vor allen, die sich an diese Distanzen wagten. Ich war schon gespannt, was mich auf meinen 30 Kilometern erwarten würde.

Nur noch wenige Minuten

Mein Startzeitfenster rückte näher. Die Startgruppe 6 wurde aufgerufen, machte sich bereit und verschwand auf der Strecke. Nun waren wir an der Reihe. Im Startbereich erzählte der Moderator noch das eine oder andere Wissenswerte über die verschiedenen Strecken. Und dann ging es endlich los. Kurz noch einmal nervös durchatmen – und loslaufen.
Es regnete. Zum Glück nicht allzu stark, aber es war nass, stockdunkel und neblig. Wir liefen los, und zwei junge Männer und ich setzten uns ziemlich schnell an die Spitze unserer Startgruppe. Schon bald holten wir die Mammuts der Startgruppe 6 ein.
Wir hatten ein schönes Tempo, doch leider trennten sich unsere Wege bald wieder, denn die beiden Männer hatten sich für die 55-Kilometer-Strecke angemeldet. Also ging es für mich allein weiter.

Teilweise musste ich sehr langsam laufen, weil der Weg nicht einmal breit genug für zwei Mammuts nebeneinander war. Das war allerdings auch besser so. Der Boden war oft rutschig und uneben, und überall lagen Steine, die sich unter den vielen Füßen gerne verschoben. Da war Konzentration gefragt. Was ich mir vorher zum Glück nicht genauer angeschaut hatte, waren die Höhenmeter. Ich habe ja gerne mal eine große Klappe und ahnte bereits, dass mir das irgendwann zum Verhängnis werden könnte. Großspurig hatte ich im Vorfeld verkündet: „Ich bin aus dem Westerwald, wir kennen Höhenmeter!“ Tja, ihr ahnt es schon: Karma schlug zurück.
Die ersten zwölf Kilometer gingen tatsächlich gefühlt nur bergauf. Es war unglaublich anstrengend. Die ersten sieben Kilometer lief ich wie im Tunnel. Ich konzentrierte mich nur darauf, einen Schritt vor den anderen zu setzen, und war überrascht, als es plötzlich hell wurde. Hell, ja. Aber immer noch regnete es, und der Nebel hielt sich hartnäckig.
Als ich erneut an einer Gruppe Mammuts vorbeilief, sagte eine Teilnehmerin, dass sie froh sei, dass es nur regnete. Richtig ungemütlich wäre es erst, wenn auch noch Wind dazukäme. Was soll ich sagen? Ab Kilometer 14 kam der Wind dazu.

Wir liefen vom Kurpark hinaus, vorbei an der Adolf-Reichwein-Schule und hinauf zur Jagdschloss Platte. Dort befand sich bereits die zweite Versorgungsstation, an der ersten machte ich keine Pause. Nach einem kurzen menschlichen Bedürfnis und einer kleinen Stärkung mit einem unglaublich leckeren Salamibrot in der linken Hand entschied ich mich, direkt weiterzulaufen. Nicht hinsetzen, nicht ausruhen und bloß nicht die Muskulatur auskühlen lassen. Es regnete, der Wind blies aus allen Richtungen, also schnell wieder hinein in den Wald. Kauen konnte ich schließlich auch während des Laufens.

Da war ich froh, dass wir bisher hauptsächlich im Wald unterwegs gewesen waren. So wurde man wenigstens nicht ganz so nass. Allerdings ging es ständig bergauf, und ich schwitzte dabei mehr, als man bei diesem Wetter vermuten würde.
Immer wenn der Weg einmal flacher wurde, fand ich langsam in mein gewohntes Tempo zurück. Doch kaum ging es wieder bergauf, musste ich meine Kräfte neu einteilen.
Das war nicht nur körperlich anstrengend. Auch im Kopf musste ich ständig gegen die Zweifel ankämpfen. Immer wieder dieses Bergauf. Immer wieder die Frage, wie lange das wohl noch so weitergehen würde.

Bei Kilometer 18 bekam ich unerwartet Gesellschaft.

Ich lief an drei Männern vorbei, die aus den Startgruppen 5 und 6 kamen. Einer von ihnen versuchte zunächst, mein Tempo mitzulaufen. Es ging gerade wieder einmal bergauf – was auch sonst! –, als er mich fragte, ob er sich mir anschließen könne. Klar, sagte ich. Allerdings würde ich mein eigenes Tempo laufen. Damit war er einverstanden.
Das Interessante daran war, dass ich mir bereits ab Kilometer 15 Gedanken gemacht hatte, wie ich wohl einen Laufpartner finden sollte, der mein Tempo lief. Wenn jemand genauso schnell unterwegs war wie ich und bereits in einer früheren Startgruppe gestartet war, konnte ich ihn schließlich kaum einholen. Wir waren ja gleich schnell.
Und plötzlich war da jemand, der sich mir anschloss.

Bis dahin war ich hauptsächlich damit beschäftigt gewesen, andere Mammuts zu überholen. Jetzt hatte ich auf einmal jemanden an meiner Seite. Ab diesem Moment liefen Mammut Jan und ich gemeinsam weiter.
Bei Kilometer 20 sagte ich zu den dreien, von denen die anderen beiden uns noch ein Stück begleitet hatten, dass es für mich bereits ein voller Erfolg sei. Schließlich hatte ich noch nie zuvor 20 Kilometer am Stück geschafft. Ich hatte also schon etwas erreicht, das für mich bis dahin undenkbar gewesen war. Dann fand ich wieder in mein Tempo, und wir zogen weiter.
Mein großes Glück war, dass Mammut Jan Marathonläufer ist. Er brachte nicht nur die Erfahrung mit, lange Strecken zu laufen, sondern auch die mentale Stärke, die man bei solchen Herausforderungen braucht. Nach der Platte dachte ich tatsächlich, ich hätte das Schlimmste hinter mir. Doch dann wartete noch der Neroberg auf uns. Könnt ihr euch vorstellen, wie es ist, ständig bergauf zu schauen und hinter jeder Kurve festzustellen, dass es immer noch weiter nach oben geht?
Das ist unglaublich schwer und anstrengend. Man möchte einfach nur, dass es endlich aufhört. Aufgeben war für mich nie eine Option gewesen. Trotzdem wurde es immer härter, weiterzulaufen. Meine Kräfte schwanden, und meine Luft wurde immer knapper.

Zum Glück unterstützte mich Mammut Jan bei den letzten drei Bergen. Gemeinsam kämpften wir uns weiter nach oben und schließlich wieder zurück nach Wiesbaden, in Richtung Sonnenberg.
Dort wusste ich: Jetzt ging es nur noch flach weiter. Ich schaute Mammut Jan an und fragte ihn, ob er es schaffen würde, bis zum Ziel in meinem Tempo mitzulaufen, oder ob wir lieber etwas langsamer machen sollten. Den letzten Berg war ich mit einer Pace von über zwölf Minuten pro Kilometer hochgelaufen. Alles andere konnte jetzt eigentlich nur schneller werden.

Das Ziel kommt näher

Er willigte ein, und ich fand wieder in mein Tempo zurück. Die Euphorie stieg. Nur noch drei Kilometer bis zum Ziel. Und tatsächlich: Wir legten noch einmal richtig los und liefen mit einer Pace von 9:12 Minuten pro Kilometer weiter. Das Adrenalin mobilisierte offenbar die letzten Reserven, die noch in mir steckten.
Als wir schließlich um die letzte Kurve liefen, standen dort so viele Mammut-Helferinnen und -Helfer in ihren gelben T-Shirts. Sie jubelten, klatschten und feuerten uns mit ihren Trillerpfeifen an.
Wir kamen uns vor wie die allergrößten Sportler, als wir durch das Mammut-Ziel liefen. Was für ein Gefühl. Dafür hatte sich alles gelohnt.
Wir holten uns unser Freigetränk und setzten uns im Kurpark vor dem Brunnen auf die noch nassen Bänke. Inzwischen kam sogar die Sonne heraus. Es war einfach herrlich. Dann packten wir unsere Brote aus und machten zum ersten Mal eine richtige Pause. Mammut Jan verabschiedete sich schließlich, und ich …

… ja, ich hätte mir vielleicht vorher einmal Gedanken darüber machen sollen, wie ich eigentlich wieder nach Hause komme.
Aber auch das fügte sich irgendwie von selbst. Wiesbaden. Da gibt es schließlich Bahnen, Busse, Taxis oder sonst irgendeine Möglichkeit, nach Hause zu kommen. Irgendetwas hätte ich schon gefunden. Doch es kam ganz anders.

Auf dem Weg hinauf zum Neroberg, bei insgesamt rund 4.000 gestarteten Mammuts, hatte ich tatsächlich eine alte Schulkameradin und Freundin getroffen. Sie war bereits in Startgruppe 3 gestartet. Als ich mit Mammut Jan auf der Bank in der Sonne saß, kam auch sie durchs Ziel. Gemeinsam mit ihrer Laufpartnerin setzte sie sich zu uns. Ich fragte die beiden, wie sie denn nach Hause fahren würden. Als sie mir erzählten, dass sie mit dem Auto da waren, fragte ich kurzerhand, ob sie mich mitnehmen könnten. Und tatsächlich: Die beiden fuhren mich bis direkt vor meine Haustür. Das war der krönende Abschluss eines rundum gelungenen Tages.

Der Tag danach …

Muskelkater? Als ich morgens im Bett aufwachte, fühlte ich mich erstaunlich gut. Auch der Weg ins Badezimmer war völlig unproblematisch. Dann ging es über die Treppe ein Stockwerk nach unten.
Ohhh, da zog es plötzlich etwas in den Oberschenkeln Als ich später wieder die Treppe hinaufwollte, war er dann da: der Muskelkater. Aber wenn man sich ausreichend bewegt, wird es irgendwann auch wieder besser.
Es war eine großartige Erfahrung, über die eigenen Grenzen hinauszugehen. Und wenn nicht noch ein weiterer Berg gekommen wäre, hätte ich wahrscheinlich sogar noch ein Stück weiterlaufen können.
Was für ein Erlebnis.

Die Mammut-Helfer

Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei allen Helferinnen und Helfern, die dieses Mammut-Event überhaupt erst möglich machen. Die hervorragende Vorbereitung, die Beschilderung, die Organisation, die Versorgungsstände unterwegs und natürlich auch die Nachbereitung – dahinter steckt ein unglaublich großer Aufwand.
All das hat dazu beigetragen, dass wir uns unterwegs gut aufgehoben fühlen konnten und einen unvergesslichen Tag erlebt haben. Vielen Dank dafür.

Was ich aus diesem Tag mitnehme

Wenn ich heute auf meinen Mammutmarsch zurückblicke, muss ich schmunzeln. Anfangs war ich mir nicht einmal sicher, ob ich die 30 Kilometer überhaupt schaffen würde. Schon meine Trainingsrunde über 20 Kilometer hatte mich völlig erschöpft. Ich hatte Zweifel, war nervös und wollte zunächst niemandem von meinem Vorhaben erzählen, falls ich scheitern sollte. Und dann bin ich einfach losgelaufen.
Ich hatte keine monatelange Vorbereitung hinter mir und wusste nicht, was mich auf der Strecke erwarten würde. Ich wusste nur, dass ich es versuchen wollte.  Natürlich war es anstrengend. Natürlich gab es Momente, in denen ich mich fragte, warum ich mir das eigentlich antat. Aber ich bin weitergelaufen, habe meine Kräfte eingeteilt, unterwegs Unterstützung gefunden und schließlich mein Ziel erreicht.

Manchmal halten wir etwas für unerreichbar, weil wir uns selbst noch nie die Gelegenheit gegeben haben, es zu versuchen.

Wir schauen auf die Strecke, auf die Berge, auf die vielen Kilometer, und denken: Das schaffe ich niemals!
Dabei wissen wir doch gar nicht, wozu wir tatsächlich in der Lage sind. Ich habe an diesem Tag nicht nur 30 Kilometer geschafft. Ich habe auch gelernt, dass die eigenen Grenzen manchmal weiter entfernt liegen, als man glaubt. Dass man über sich hinauswachsen kann. Und dass es sich lohnen kann, einen Traum nicht einfach beiseitezuschieben, nur weil man Zweifel hat.Denn wenn wir etwas wirklich schaffen wollen, sollten wir uns nicht schon vorher einreden, dass es unmöglich ist.

Vielleicht schaffen wir nicht immer alles. Vielleicht müssen wir unsere Ziele verändern oder einen anderen Weg einschlagen. Aber wenn wir es gar nicht erst versuchen, werden wir nie herausfinden, was möglich gewesen wäre.
Manchmal ist das vermeintlich Unerreichbare gar nicht so unerreichbar, wie wir denken. Wir müssen nur den Mut haben, den ersten Schritt zu machen.

Bis bald

Tamara 💛

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